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Verwaltung

Digitalisierte Dienstleistungen machen Hessens Verwaltung bürgerfreundlicher, schneller und effizienter.
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Eine hocheffiziente Verwaltung ist zentrale Voraussetzung, um Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft zu entlasten und zu unterstützen. Für mehr Bürgerfreundlichkeit und ein schnelles und flexibles unternehmerisches Handeln senkt das Land die Bürokratiekosten und reduziert die Bearbeitungszeiten. Um die behördlichen Prozesse weiter zu optimieren, werden vor allem die IT-Systeme der Verwaltung weiter vernetzt und standardisiert. Dies umfasst die Einführung weiterer onlinebasierter Antragssysteme.

Mit der Agenda „Digitale Verwaltung Hessen 2020“ hat das Land einen Masterplan für digitales Verwaltungshandeln und die weitere Verwaltungsmodernisierung vorgelegt.

Die hessische E-Government-Strategie fußt auf:

  • E-Services – Dienste für Bürger und Wirtschaft,
  • E-Administration – Innere Optimierung der Verwaltung und
  • Open Government – Öffnung der Verwaltung nach außen.

 

 Abb. 2: Dreiklang der hessischen E-Government-Strategie Digitale Verwaltung 2020
[Quelle: HMdF]

Das notwendige rechtliche Fundament wird mit dem Gesetz zur Förderung und zum Schutz der elektronischen Verwaltung in Hessen (Hessisches E-Government-Gesetz – HEGovG) geschaffen. Wesentliches Ziel ist es, durch den Abbau rechtlicher Hindernisse die elektronische Kommunikation mit der Verwaltung zu erleichtern und so die Verwaltung effektiver, bürgerfreundlicher und effizienter zu gestalten. Dies gibt Rechtsklarheit und setzt zugleich neue Impulse für das E-Government in Hessen. Das HEGovG orientiert sich an dem vom Bund beschlossenen Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung (EGovG).

Unter www.egovernment.hessen.de informiert die Landesregierung ausführlich zu den zentralen E-Government-Aktivitäten in Hessen.

 

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Maßnahmen zur Zielerreichung

Neue E-Service-Angebote für Bürgerinnen und Bürger verfügbar machen

Um die Bürgerfreundlichkeit zu erhöhen, wird das Land die Mehrzahl der Verwaltungsdienste für Bürgerinnen und Bürger über eine Online-Plattform verfügbar machen. Zudem baut Hessen sein Informationsangebot zum digitalen Verbraucherschutz deutlich aus.

Zahlreiche digitale Serviceangebote stehen den Menschen in Hessen bereits seit vielen Jahren zur Verfügung: Hierzu gehören etwa das Internetportal Hessen-Finder oder die elektronische Steuererklärung über das ElsterOnline-Portal. Die bestehenden E-Services weiter zu entwickeln und neue Dienstleistungen zu etablieren, ist das Ziel der Initiative „Digitale Verwaltung Hessen 2020“. Zudem wird das Land eine neue Kommunikationsplattform aufbauen, auf der für jede Bürgerin und jeden Bürger ein einheitliches Servicekonto hinterlegt wird. Jeder Bürger hat dann rund um die Uhr sicheren Zugriff auf Leistungen der Verwaltung und seine persönlichen Verwaltungsvorgänge.

 

E-Administration optimiert die Verwaltung

Digitalisierung ist ein laufender Prozess. Die Verwaltung stellt sich der Herausforderung, dauerhaft schneller, effizienter und transparenter zu werden.

Die Verwaltung selbst muss transparenter und zielorientierter sein, um sie den Anforderungen der Digitalisierung weiter anzupassen. Informationen müssen schnell ausgewertet und kommuniziert werden, interne und externe Zielgruppen wollen adäquat angesprochen und informiert werden. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, nutzt Hessen bereits heute moderne Instrumente und Verfahren, die in Zukunft weiterentwickelt werden. Dazu werden laufend die Serviceleistungen ausgebaut bzw. die Servicequalität weiter erhöht.

Bürgerbeteiligung und Datenauskunft werden mit elektronischen Plattformen gestärkt

Hessen wird eine Open-Government-Strategie entwickeln, um die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungsprozessen zu stärken und wichtige Verwaltungsdaten für die Wirtschaft digital verfügbar zu machen.

Open-Government-Instrumente bilden einen weiteren Baustein der digitalen Agenda, der für die Offenheit und Transparenz der Verwaltung nach außen steht. Auf Basis der Erfahrungen anderer Länder und des Bundes werden in Hessen zunächst die fachlich-organisatorischen Aspekte einer hessischen Open-Government-Lösung entwickelt, um eine mittelfristige Strategie für die Umsetzung zu erarbeiten.

Zusammenarbeit und Kooperationen ausbauen

Effizienzgewinne in IT-gestützten Verwaltungsprozessen können von jeder Kommune, jedem Land oder dem Bund alleine realisiert werden. Größere Synergieeffekte lassen sich jedoch erzielen, wenn Verwaltungsebenen übergreifend zusammenarbeiten.

Das Land Hessen wird dafür die bereits bestehenden Kooperationen zwischen Land, Kommunen und den jeweiligen IT-Dienstleistern verstetigen und andere erfolgreiche Kooperationen wie beispielsweise den Ausbau der Breitbandversorgung oder den Digitalfunk fortführen. Darüber hinaus werden neue Kooperationsfelder erschlossen. Wichtig hierfür ist der Abbau von Kooperationshürden im Bereich der gemeinschaftlichen Planung, Errichtung, Betrieb und Weiterentwicklung von informationstechnischen Systemen. Deshalb engagiert sich Hessen im IT-Planungsrat für die Neugestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen, Schaffung gemeinsamer Standards sowie die Förderung von föderalen IT-Kooperationen.

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