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Markterkundungsreise nach Köln beeindruckt die Teilnehmenden

Die gamearea-FRM hat eine eintägige Markterkundungsreise zur gamescom organisiert: Knapp 20 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Bildungswesen folgten der Einladung der Interessengemeinschaft der Computer- und Videospiel- Branche in Frankfurt/RheinMain und reisten am Fachbesuchertag nach Köln. Sie nutzten den gemeinsamen Besuch der europäischen Leitmesse für digitale Spielekultur, um unbefangen in die Gaming-Kultur einzutauchen und diverse Akteure persönlich kennenzulernen. Mitten drin statt nur dabei – das war der Leitgedanke der hessischen Stippvisite. Und auch deren Resultat: Die Teilnehmenden, darunter Rolf Krämer, Referatsleiter Kreativwirtschaft im Hessischen Wirtschaftsministerium, Hans Joachim Mendig (Hessische Filmförderung), Christian Flory (Hessen Trade & Invest), Prof. Bernd Kracke (HFG Offenbach/B3- Biennale), Matthias Müller (IHK Frankfurt), Claudio Montanini (PSM&W Kommunikation/ Marketing Club Frankfurt/ CLUK), Guido Hettinger (Brehm & v. Moers) oder Business Angel Andreas Lukiç, waren beeindruckt – von der gamescom als solcher und von dem von gamearea-Vorstand Prof. Will Weber (h_da) konzipierten, speziellen Hessen-Programm.

Die Teilnahme an der offiziellen Eröffnung und die gut gewählten Stationen des Hessen-Programms hätten ermöglicht, die Vielfalt des ansonsten kaum überschaubaren gamescom-Angebots an nur einem Tag wahrzunehmen, resümiert Medienanwalt Hettinger. Die gamescom präsentiere Trends und Entwicklungsmöglichkeiten hautnah und zeige die neue Welt der bewegten Bilder, so Filmförderer Mendig: "Ich bin sehr beeindruckt vom kreativen und wirtschaftlichen Potential der Games- Branche." CLUK-Vorstand Montanini beeindruckte vor allem die Leidenschaft der Aussteller: "Die immer noch junge Branche boomt und lockt Talente. Das spürt man." Rolf Krämer hingegen freute sich besonders über die Präsenz etlicher hessischer Unternehmen. Die hessische Computerspiel-Branche sei die umsatzstärkste aller deutschen Länder, so Krämer: "Natürlich beobachten wir die Entwicklung des Marktes und der Messe. Dafür war diese hochkarätige Delegation hessischer Organisationen ideal." Dementsprechend positiv fällt auch das Fazit der gamearea aus: "Neben Sachargumenten, die deutlich dafür sprechen, sich intensiv mit der Games-Branche zu befassen, konnten wir unseren Gästen auch das typische gamescom- 'Feel' vermitteln: die Lust auf Neues, das Visionäre und das grundsätzlich Freundschaftliche", so gamearea-Vorstand Weber. Er sei optimistisch, dass sich der in Frankfurt und Hessen geführte Dialog rund um Games und Gaming künftig weiter intensivieren werde. Neben der offiziellen Eröffnung besuchte die hessische Abordnung auch Unternehmen wie Rocket Beans oder Bethesda und die Indie Arena, wo Hintergrundgespräche mit Rocket-Beans-Geschäftsführer Arno Heinisch oder Indie-Arena-Erfinder Oliver Eberlei auf dem Programm standen. Sie kehrte außerdem spontan bei Games-Bavaria ein; Dreh- und Angelpunkt des Messetags war jedoch der game-Gemeinschaftsstand. Der Bundesverband habe die gamearea bereits im Vorfeld tatkräftig und warmherzig unterstützt, so Weber.

Über die gamearea-FRM: Der im Mai 2009 gegründete Verein zählt aktuell 28 Mitglieder und versteht sich als Interessengemeinschaft der Computer- und Videospielbranche in Frankfurt/RheinMain. Mit ihren Aktivitäten will die gamearea-FRM die Relevanz der Games-Industrie für die Region unterstreichen, die brancheninterne wie auch die Kommunikation nach außen optimieren und neben der wirtschaftlichen Förderung auch die Unterstützung auf politischer Ebene gezielt voranbringen.

 

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