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Besser planen und bauen mit BIM

Samson lobt Initiative der Bauindustrie
Mit Hilfe digitaler Technologien lassen sich Bauwerke wesentlich besser und effizienter planen und realisieren. Darauf hat Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson bei einer Veranstaltung des Bauindustrieverbands Hessen-Thüringen am Donnerstag in Frankfurt hingewiesen. Das sogenannte Building Information Modeling (BIM; Bauwerksdatenmodellierung) verändere hergebrachte Prozesse grundlegend, sagte Samson: „Deshalb kommt es bei der Einführung besonders darauf an, die Beschäftigten mitzunehmen. Sonst taugt die tollste Technik nichts.“

BIM verknüpft im Computermodell nicht nur die physischen Daten eines Gebäudes, sondern auch Zeit- und Kostenplanung. Werden einzelne Merkmale verändert, ist sofort erkennbar, wie sich dies auf die übrigen Planungsaspekte auswirkt. „Das verspricht mehr Planungs- und Bauqualität, mehr Termin- und Kostensicherheit und insgesamt mehr Effizienz“, sagte Samson. „Und das brauchen wir, um die hohen Investitionen etwa in unsere Verkehrsinfrastruktur zügig umsetzen zu können.“

Die hessische Straßenbehörde Hessen Mobil erprobt BIM derzeit beim Bau einer Umgehungsstraße. Die Bahn will bis 2020 alle neuen Projekte mit dieser Methode planen.

Der Staatssekretär lobte die Initiative des Bauindustrieverbands, in Hessen ein BIM-Kompetenznetzwerk (Cluster) zu bilden: „BIM soll Erfolgsgeschichte schreiben – und dazu wird ganz sicher auch das in Gründung befindliche BIM-Cluster-Hessen beitragen.“

Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e. V., hob vor: „Die BIM-Methodik bietet die Chance zu mehr Qualität, genauerer zeitlicher Planung und damit zu einer erheblichen Effizienzsteigerung. Wir verstehen BIM auch als eine Möglichkeit zu einem Kulturwandel und einem neuen Miteinander auf der Baustelle.“
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