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Die digitale Zukunft enkeltauglich gestalten

30. Oktober 2019

Berlin - Digitalisierung, Klimaschutz und Gerechtigkeit zusammendenken; Nachhaltigkeit als bestimmenden Faktor der Digitalisierung etablieren; Innovationsziele für die Energie- und Ressourceneffizienz definieren – das waren zentrale Forderungen der Jahrestagung des Öko-Instituts zur nachhaltigen Gestaltung der Digitalisierung in den kommenden Jahren. Dabei kommt vor allem der Politik eine zentrale Rolle zu, wie insbesondere die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Abschlussdiskussion betonten.     

Eine vollständige Dokumentation der Tagung Transformation = [nachhaltig + digital] mit allen Präsentationen, Videomitschnitten und Fotos finden Sie jetzt online. (https://www.oeko.de/jahrestagung2019/#tagungsdokumentation)

Werte, Zukunft, Politik – Stimmen aus der Abschlussdiskussion
Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, betonte auf dem Podium, dass sozio-ökologische Systeme die Werte und Visionen von Menschen abbilden müssten. Damit Technologie einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten kann, müssen digitale Infrastrukturen und Geschäftsmodelle Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, fordert Carl-Otto Gensch, Leiter des Institutsbereichs Produkte & Stoffströme am Öko-Institut und verlangt, dass die Politik dafür konkrete Vorgaben machen muss.
Dr. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, mahnte das enge Zeitfenster an, das man für eine solche Weichenstellung habe. Jetzt sei die Aufmerksamkeit von Wirtschaft, Medien und Gesellschaft auf Nachhaltigkeitsaspekte von Technik hoch – es sei daher jetzt an der Zeit zu handeln.
Die Autorin Theresa Hannig hob hervor, dass die Politik gefordert sei, zu überlegen, wie sie ihren Urenkeln die digitale Zukunft erklären wollten und dementsprechend den gesetzlichen Rahmen zu gestalten. Dem stimmte Telekom-Vertreter Andreas Kröhling zu und betonte die Bedeutung von Technologie für ein ‚gutes Leben‘ und die Rolle von Unternehmen zu dessen Ausgestaltung.

Weitere Informationen des Öko-Instituts zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Rahmenpapier „Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Politische Gestaltung zwischen Möglichkeiten, falschen Versprechungen und Risiken“ aus dem Eigenprojekt des Öko-Instituts (https://www.oeko.de/publikationen/p-details/digitalisierung-und-nachhaltigkeit-p...)
Blogbeiträge zur Jahrestagung Transformation = [nachhaltig + digital] des Öko-Instituts (https://blog.oeko.de/kategorie/jahrestagung19/)
„Digitalisierung – Konzepte für mehr Nachhaltigkeit“ – aktuelle Ausgabe des Onlinemagazins des Öko-Instituts (https://www.oeko.de/e-paper/digitalisierung-konzepte-fuer-mehr-nachhaltigkeit/ma...)

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen For-schungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal um-gesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.
www.oeko.de | blog.oeko.de | twitter.com/oekoinstitut | www.oeko.de/e-paper

 

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Carl-Otto Gensch
Leiter des Institutsbereichs
Produkte & Stoffströme
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Telefon: +49 761 45295-241
E-Mail: c.gensch(at)oeko.de

Mandy Schoßig
Leiterin Öffentlichkeit & Kommunikation
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
Telefon: +49 30 405085-334
E-Mail: m.schossig(at)oeko.de

Quelle: Öko-Institut



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