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Erste „Digitale Dorflinde“ gepflanzt

Al-Wazir startet Förderprogramm für kommunale WLAN-Hotspot

10. September 2018

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat die Städte und Gemeinden zum Aufbau öffentlicher WLAN-Netze aufgerufen: „Mobiles Internet wird im Alltag immer wichtiger. Öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei“, sagte der Minister am Montag in Biedenkopf zum Auftakt des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“, mit dem die Landesregierung bis Ende 2019 zwei Mio. Euro bereitstellt. Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Thiemig startete er ein öffentliches WLAN-Netz auf dem Biedenkopfer Marktplatz.

Al-Wazir wies darauf hin, dass Hessen beim kabelgebundenen Breitband zu den bestversorgten deutschen Flächenländern zählt: „Mittlerweile können 85,5 Prozent der Haushalte über Anschlüsse von mindestens 50 Mbit/s. verfügen, und überall laufen weitere Ausbauprojekte auf Hochtouren. Doch die Anforderungen wachsen stetig. Deshalb haben wir uns neue Ziele gesetzt: Bis 2025 soll die Dateninfrastruktur Bandbreiten von einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen.“

Bestmögliche Konditionen für Kommunen

Besondere Aufmerksamkeit widmet die Gigabitstrategie für Hessen dem mobilen Datenverkehr. Löcher in der LTE-Versorgung sollen verschwinden, an vielen öffentlichen Orten sollen WLAN-Hotspots entstehen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Einrichtung an geeigneten öffentlichen Plätzen, z. B. Rathäusern oder touristischen Anziehungspunkten mit bis zu 1.000 Euro pro Hotspot und maximal 10.000 Euro pro Kommune.

Das Geld kommt aus der Landesinitiative „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, die den ländlichen Raum stärken soll. Um den Kommunen bestmögliche Konditionen zu sichern, hat das Land über den kommunalen IT-Dienstleister ekom21 einen Rahmenvertrag mit dem Unternehmen IT-Innerebner GmbH abgeschlossen, das die Hotspots aufbauen und betreiben wird.

Zur Pilotphase

Das am Montag in Biedenkopf in Betrieb gegangene WLAN-Netz ist Teil der Pilotphase. Dabei soll das Verfahren getestet und optimiert werden, um eine möglichst schnelle und reibungslose Umsetzung des eigentlichen Programms vorzubereiten. Förderanträge können ab kommenden Freitag bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) gestellt werden.

Quelle/Kontakt:

Pressesprecher:
Marco Kreuter
Pressestelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Telefon: +49 611 815 20 20
Telefax: +49 611 815 22 25

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