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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen, die ihre Produktions- und Arbeitsprozesse digitalisieren wollen.

Der Einsatz digitaler Technologien bietet Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Branche vielversprechende Möglichkeiten ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und neue Märkte zu erschließen. Für viele Betriebe bedeutet die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse jedoch eine große Herausforderung. Sie stehen vor der Frage, an welcher Stelle ihnen die Digitalisierung einen echten Mehrwert bietet, wie sie Potenziale erkennen können und wie sie die ersten Schritte angehen sollten. Mit praxisorientierten Angeboten unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum in Darmstadt Betriebe kostenlos bei der Digitalisierung. Das Leistungsspektrum reicht von der Erstinformation, über Analyse und Weiterbildung bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Lösungen.

Die einzelnen Angebote sind nach den Qualifizierungsstufen „Informieren“, „Analysieren“, „Qualifizieren“ und „Umsetzen“ gegliedert. In den Qualifizierungsstufen werden jeweils die fünf Themenbereiche „Arbeit“, „Effizienz“, „Energie“, „Ideen“ und „Sicherheit“ abgedeckt. So wird sichergestellt, dass für sehr heterogene Kompetenzniveaus und Fragestellungen jeweils passende Angebote zur Auswahl stehen.

Acht Partner aus Wissenschaft und Praxis bündeln ihr Digitalisierungs-Know-how im Kompetenzzentrum. Vertreten sind vier Institute der Technischen Universität Darmstadt, die Fraunhofer-Institute LBF und SIT sowie die Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Durch ein Netzwerk kompetenter Partner aus Verbänden, Wirtschaftsförderungen und weiteren Akteuren bringt das Zentrum seine Angebote auch in die hessischen Regionen. Einer der Kooperationspartner ist die Hessen Trade & Invest GmbH, die als Vernetzer und Impulsgeber unterstützt.

Zentrale Herausforderungen des Zukunftsprojektes Digitalisierung ist im Mittelstand vor allem die Weiterentwicklung der bestehenden Prozesse und Systeme. Mit einer Vielzahl von praxisnahen Workshops und Schulungen unterstützt das Zentrum Unternehmen deshalb bei der Kompetenzentwicklung. Die Lernfabriken CiP und ETA sind dabei zentrale Bestandteile. Hier steht der Ansatz des handlungsorientierten, arbeitsbezogenen Lernens im Fokus. Im Zusammenspiel mit bewährten Schulungsformaten ermöglicht dies ein grundlegendes Verständnis von Methoden und ihrer praktischen Anwendung.

Die Prozesslernfabrik CiP (Center für industrielle Produktivität) bildet den Wertstrom eines Pneumatikzylinders mit unterschiedlichen spanenden Bearbeitungsschritten ab. Die digitalen Technologien wurden hier in ein bereits bestehendes Produktionssystem integriert. Besucher erleben in welchen Schritten bestehende Produktionslandschaften – auch Brownfield genannt – hinsichtlich Industrie 4.0 weiterentwickelt werden können. Beispielhafte Themen sind die digitale Wertstromanalyse oder das digitale Shopfloormanagement. Die ETA-Fabrik (Energieeffizienz-, Technologie- und Anwendungszentrum) steht als neu erbaute Modellfabrik für Energieeffizienz für den Greenfield-Ansatz. Besucher erleben hier, wie mit einem wertstromübergreifenden Energiemonitoring die Energieflusssteuerung optimiert werden kann. Dazu sind an Anlagen und Gebäude mehr als 1000 Datenpunkte vorhanden, die über Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander vernetzt sind. Algorithmen analysieren und aktivieren Sensoren und Aktoren, um die energiebezogenen Kennzahlen zu optimieren.

Weitere Informationen zum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum

 

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